Die Ballade des Jason Jacobi

Einen schönen guten Morgen, mein Name ist Jason Jacobi und ich bin, dass, was von der Allgemeinheit und den Medien als Serienmörder bezeichnet wird. Die die mich so nennen, liegen damit nicht ganz falsch, aber sie liegen damit auch nicht ganz richtig. Ja ich habe getötet und ja ich habe es mehr als einmal getan und ja ich kann damit nicht aufhören. Noch ein Kästchen beim Serienmörder-Bingo abgehakt, viele sind nicht mehr frei. Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen mir und den anderen. Ich habe es weder aus Freude oder Lust getan. Ich habe keinen speziellen Opfertyp oder einen Modus Operandi. Alles Dinge, die je nach dem wen man fragt, einen Serienmörder ausmachen oder eben nicht. Ich weiß das, dass Wortklauberei ist, mir ist es aber wichtig, dass ich mich von den Ted Bundys und Fritz Haarmanns dieser Welt abgrenzen. Weder bin ich eine Erbse aus derselben Schote, noch bin ich die andere Seite der Medaille. Ich bin eine eigene Kategorie Mörder, eine Kategorie, die gänzlich aus meiner Wenigkeit besteht. Ich bin verflucht und gesegnet. Geküsst und gebrandmarkt. Ein Auserwählter und Ausgestoßener zu gleich.

 

Auch wenn andere behaupten, meine Taten wären pervers, absurd, grausam oder einfach nur falsch, weiß ich, dass ich immer das Richtige getan habe. Jeder Tag, den ich auf der Jagd war, wurde von Rechtschaffenheit getrieben. Jeder Mensch, den ich aus dieser Welt entfernt habe, hatte es verdient. Egal ob es ein Greis war, den ich die Treppe hinunterstieß oder ein Baby dem ich nachts, als alle schliefen ein Kissen auf das Gesicht presste. Sie alle mussten sterben, sie alle hatten es verdient. Woher ich das weiß? Wieso ich mir so eine Aussage anmaße? Wieso ich mich zum Richter und Henker aufschwinge? Weil ich die Wahrheit kenne! Ich spüre sie! Ich sehe sie! Ich habe die Gabe.

 

Und nun stehe ich hier, wo alles angefangen hat, und warte auf das Ende, das gleichzeitig ein Anfang ist. Das Tor zur Zukunft ist nicht mehr als eine schäbige Tür, die auf das Dach des Plattenbaus führt, in dem ich aufgewachsen bin. Sie trennt mich von meinem Richter, dessen Schritte auf der Treppe schnell immer lauter werden. Sie ist fast da. Die letzten Sekunden Stille, die letzten Sekunden meiner Freiheit und mir fällt nichts ein an, dass ich denken kann. Kein lieber Mensch, kein schöner Augenblick – nichts  Selbst die schlimmsten Menschen, die ich aus dieser Welt entfernt habe, hatten im Tod den Namen einer lang verflossenen Liebe auf den Lippen oder waren auf einer Insel der Freude in einem Ozean aus Schmerz. Und ich? Was ist mit mir? Mein Leben galt der Jagd und nur dieser. Es gab keinen Platz für das, was von den Normalsterblichen Leben genannt wird. Meine Existenz vor dem Geschenk des dritten Auges liegt im Dunkeln, es ist fast so, als wurde ich erst mit dem Tod meines Großvaters geboren. Sämtliche vollen Seiten aus dem Buch meines Lebens wurden in diesem einen Moment herausgerissen und verbrannt. Ab da wurde eine gänzlich andere Geschichte geschrieben.

 

Meine Mutter rief mich an sein Bett, an diesem alles verändernden Tag. Es ging mit ihm zu Ende. Die Zeit für ein letztes „Leb‘ Wohl war gekommen. „Ich möchte mit ihm allein sprechen.“ Hätte meine Mutter gewusst, wie die kommenden Worte meines Großvaters mein Leben beeinflussen würden, sie hätte nicht so bereitwillig das Zimmer verlassen. 

 

„Ich hatte nie einen Sohn.“ Die Worte meines Großvaters strotzten vor selbst auferlegter Schande und Wut. „Ein Fehler, den du nun für mich ausbügeln musst. Ich kann es nicht mehr. Meine Zeit auf dieser Erde ist abgelaufen.“ Obwohl ich spürte, dass er recht hatte, dass seine Leben sich dem Ende neigte, sprach er kraftvoll. Er hustete nicht und sein Atem rasselte nicht, so wie die langen Wochen zuvor. „Unser Geschlecht trägt seit hunderten Jahren eine Bürde, die so groß ist, dass sie jeden dem sie übertragen wird irgendwann erdrückt. Sobald die Knochen morsch und die Muskeln träge werden, ist die Zeit gekommen die Aufgabe an die nächste Generation weiter zu reichen.“ Das Rasseln kam zurück. „Ich weiß, du bist noch ein Kind, nicht ansatzweise der Mann, der du sein solltest, aber es gibt keine Wahl. Das Feuer, das brennt, darf nicht erlöschen, wenn die Welt nicht der Verdammung anheimfallen soll.“ 

 

Ich wusste weder, was ich sagen sollte, noch was mein Großvater meinte. Eine Bürde? Von was redete er? Nach allem was ich wusste, war er ein mäßig erfolgreicher Versicherungsvertreter. „Komm näher.“ Ich beugte mich zu ihm herüber. Er roch nach Schweiß und einem Geruch, den ich erst Jahre später verstehen konnte, er roch nach Tod. Seine alten, krummen Finger legten sich auf meine Stirn und mein neues Leben begann. Mir wurde schwindlig, ich schloss die Augen, ich stütze mich am Bett ab und öffnete die Augen wieder. Die Welt war eine andere. Ich konnte nun so viel mehr sehen, ich sah das Leuchten der wahren Menschlichkeit. Alles Leben war nun von einem Strahlen umgeben, einer farbig pulsierenden Korona. Ich blickte an mir herab, starte auf meine Hände und den goldgelben Schein, der um sie waberte. Unentwegt schwoll die Korona an und ab zu dem steten Takt meines eigenen Herzschlags. Unsicher blickte ich zu meinem Großvater hinüber, konnte aber nichts sehen. Kein Leuchten. Kein Flackern. Ich konnte es nicht begreifen. Was war das? Wieso ich? Wieso nur ich? „Großvater?“ Er reagierte nicht, die Augen waren geschlossen. Kein Leuchten, kein Flackern, kein Leben – er war tot. Kurz darauf kam meine Mutter in den Raum gestürzt, ich hatte wohl geschrien, auch wenn ich mich daran nicht erinnern konnte. 

 

Eine Erinnerung, die heute an diesem trüben Herbsttag genau so klar ist, wie an dem Tag, an dem mein Großvater starb, ist die an die Korona meiner Mutter. Dieses gottgleiche, bernsteinfarbene Leuchten. Der Erlöser, der am Tag des jüngsten Gerichts vom Himmel herabsteigt, kann nicht erhabener Strahlen als meine Mutter in diesem Augenblick als sie mich tröstend in den Arm nahm.

Was gäbe ich dafür, wenn sie nun auch an meiner Seite wäre, wie damals. „Alles wird gut. Alles wird gut. Alles wird gut.“ Aber wie damals wird es nicht gut werden. Egal wie sehr ich es damals wie heute wollte. Egal wie oft dieses Mantra der Hoffnung wiederholt wird. Wie immer gilt es mit den Konsequenzen zu leben. Ich lernte schnell mich in meinen neuen Leben zurechtzufinden. Erkannte, dass alle Menschen von jener für sie unsichtbaren Korona umgeben waren und nur ich sie sehen konnte.

 

Ich lernte, wie ich das dritte Auge nutzen konnte, um in die Seele der Menschen zu blicken, und ich begriff, dass das Böse in allen Arten und Formen auf dieser Welt wandelte immer darauf erpicht das fragile Gleichgewicht des Friedens zu zerstören. Meinen ersten Mord beginn ich mit neun Jahren. Ich stieß einen Jungen, dessen Korona trotz seiner jungen Jahre schon blutrot war, über die Brüstung einer Brücke. Der Fluss trieb ihn fort, er wurde nie gefunden, alle hielt es für einen bedauerlichen Unfall. Ich hatte die Welt von einem kleinen Übel befreit. Ich hatte mir meine Sporen verdient und würde sie bis zum heutigen Tag nie wieder ablegen. Nach und nach verzog sich der Nebel, der auf der Vergangenheit meiner Familie lag, ich fand heraus, dass mein Großvater nicht der erste Jäger meiner Blutlinie war. Unsere Geschichte reichte zurück bis zu Kriegen, die von längst untergegangenen Kulturen geführt wurden. Über die Jahrhunderte wurden Schwerter zu Bajonetten und Armbrüste zu Sturmgewehren. Unser Auftrag jedoch blieb immer gleich und wurde trotzdem von Generation zu Generation schwerer. Es gab immer mehr Menschen zu kontrollieren, zu überwachen und zu entfernen. Die Sicherheitsvorkehrungen und die Möglichkeiten der Strafverfolgungen wurden immer besser. Wo mein Großvater noch ein bürgerliches Leben führen konnten, bin ich ein Schatten ohne Adresse, Familie oder Heimat. Hier und dort nicht zu lange an einem Ort. Damit nicht auffällt, dass sich die Todesfälle häufen. Bloß keine Spuren zurücklassen, nicht einmal ein Haar oder eine Hautschuppe. Jede Tötung konnte mein letzte sein und die Liste der möglichen Ziele wurde nie wirklich kürzer. Ich bot meine gesamte Kraft auf, jeden Tag aufs Neue führte ich ein Leben am Limit. Ich habe es geschafft mein Wirken geheim zu halten, bis meine Knochen morsch wurden und die Muskeln müde. Bis meine Korona eines Tages zu flackern begann, seitdem verlor sie kontinuierlich ihre Kraft, nur geschah es viel früher, als ich es erwartet habe. Ein normaler Mensch wäre noch in der Blüte seines Lebens, hätte vielleicht noch ein zweiten oder sogar dritten Frühling vor sich. Ich hin gegen bin ein heruntergewirtschaftetes Wrack. Kraftlos. Müde. Nun ist es an der Zeit, wie einst mein Großvater werde ich meine Gabe weitergeben, doch zuvor muss ich mich meinem Richter stellen.

 

„Jacobi!“ Selten habe ich meinen Namen mit so vielen verschiedenen Emotionen geschrien gehört wie jetzt. Wut über meine Taten. Freude über unser Zusammentreffen. Erleichterung, dass sich ihre Theorien wider den Spott der Kollegen und der Presse als wahr herausgestellt hatten. Adabelle McNair hatte nie aufgegeben mich zu jagen, ein Phantom, dessen Existenz von jedem der nicht als verrückt abgestempelt werden wollte, bezweifelt wurde. Sie aber glaubte an mich und auch an sich. Ich weiß nicht wie sie es geschafft hat mir auf die Spur zu kommen und es tut auch nichts zur Sache. Ich bin einfach nur froh, dass wir uns heute hier gegenüberstehen.

 

„Guten Morgen Adabelle. Endlich treffen wir uns persönlich.“

Ich würde gerne wissen, was sie gerade denkt, was sie gerade fühlt. Ihr Atem geht schnell, sie muss die Treppen hier hinaufgerannt sein, ihr Blick verrät nichts, aber mein drittes Auge sieht mehr. Ihre Korona ist intensiv, ähnlich der meiner Mutter, doch da ist noch mehr, etwas auf, dass ich gehofft habe, etwas dass mir meine Entscheidung sehr viel leichter macht.

„Jason Jacobi! Ich verhafte Sie wegen des Verdachts des 523-fachen Mordes. Sie haben das Recht zu Schweigen…“

523 Morde will sie mit mir in Verbindung gebracht haben, nicht schlecht. Was viel klingt, ist trotzdem nur die Spitze des Eisbergs. Nach meiner eigenen Zählung bin ich bei 7267 Personen auf fünf Kontinenten. Irgendwann habe ich den Überblick verloren, aber was macht das schon ob es ein paar Dutzend mehr oder weniger sind, um sicherzugehen, müsste ich in meinen Aufzeichnungen nachsehen. Wenn du mit niemandem reden kannst, beginnst du alles niederzuschreiben. Ich weiß, es ist gefährlich und auch dumm, aber es hat mir geholfen in den letzten Jahren meinen Verstand nicht zu verlieren. Heute am Tag des Gerichts ist es vielleicht mein größter Trumpf. „…einen Verteidiger hinzuzuziehen.“

 

„Sie brauchen den Revolver nicht. Ich werde mich Ihnen nicht widersetzen. Meine Reise endet heute an dem Ort, wo sie begonnen hat.“

„Ihre Reise Ende in der Todeszelle, Jacobi! Weg von der Brüstung!“

Für einen kurzen Moment hatte ich mir überlegt zu springen, lange bevor ich gesehen hatte, dass McNair ihren Wagen vor dem Plattenbau abgestellt hatte. Ich habe den Gedanken aber verworfen, er führte zu nichts. Auch wenn ich am Ende meiner Kräfte bin, habe ich immer noch ein Ziel, eine letzte Aufgabe, wenn ich mein Leben als Jäger erfolgreich beenden will.

„Ich mache Ihnen einen Vorschlag Adabelle. Sie stecken die Waffe weg und ich entferne mich von der Brüstung.“ Als Zeichen meines guten Willens gehe ich zwei Schritte auf sie zu, die Hände in die Luft gestreckt. Diese kleine sportliche Übung allein spült Schmerzen durch meine alten Knochen. Ich weiß nicht wie lange ich die Hände oben halten kann.

„Das reicht! Bleiben Sie stehen Jacobi!“ Die Ruhe und Gelassenheit, die sie ausstrahlt, können mich nicht beeindrucken. Ich sehe nun so gut wie alles. Ihre Unsicherheit und die Angst davor alles was sie in den letzten Jahren geleistet hat auf einen Schlag zu verlieren. Sieg und Niederlage liegen so eng zusammen. Ich könnte ihr sagen, dass sie Morgen wohl die berühmteste Ermittlerin der Welt ist, dass sich die Zeitungen und Fernsehsender um Interviewtermine betteln werden und jeder Politiker ihr die Hand küssen will. Sie wird den größten Serienmörder der Weltgeschichte gestellt haben. Mir soll es Recht sein, die Leute werden meinen Namen verfluchen und mich ohne Grabstein begraben, aber das ist der Preis, den ich zahlen muss. Ich könnte ihr sagen, dass sie gerade dabei ist den größten Triumph ihres Lebens zu erringen und dennoch werde am Ende ich derjenige sein, der als Sieger vom Platz geht.

„Ich möchte es Ihnen nicht zu schwer machen, Adabelle.“

Ich glaube zwar nicht, dass meine Worte auf fruchtbaren Boden fallen, aber zumindest ist es die Wahrheit.

„In meiner rechten Hosentasche befindet sich ein Zettel. Auf diesem Zettel stehen die GPS Daten eines versteckten Safes und der Code, um ihn zu öffnen. Ich habe alles aufgeschrieben, alle meine Taten. Ihre Jahre lange Recherche hat bisher nur an der Oberfläche gekratzt.“

Wenn sie von meiner Aussage überrascht ist, lässt sie es sich nicht anmerken. Adabelle McNair wäre ein guter Jäger geworden, wenn sie doch nur die Gabe empfangen könnte.

„Ich habe nur eine Frage. Warum haben Sie diese Menschen getötet, Jacobi?“ Ich hatte mit dieser Frage gerechnet, es ist wohl die Frage, die jeder normale Mensch einem Serienmörder stellen würde. Es ist eine gute Frage, sie trifft den Kern der Sache. Aber was soll ich darauf antworten? Ich habe nie einen Unschuldigen getötet. Jeder von ihnen hatte es verdient, vom Baby bis zu Greis. Das wäre die einzig richtige Antwort, jedoch würde diese Antwort nur noch mehr Frage aufwerfen, deren Antworten mir niemand glauben würde.

„Sie würden es nicht verstehen. Sie würden mich für verrückt halten, genauso wie Ihre Kollegen Sie für verrückt halten.“ In dem Moment, in dem ich es ausspreche, wird mir die Ironie der Worte bewusst. So oder so. Ich bin verrückt, man muss verrückt sein, um so ein Leben wie ich zuführen. Ich weiß, dass ich verrückt bin und jeder der von meinen Taten erfährt, wird mich auch für verrückt halten.

„Lassen sie mich entscheiden, was ich glauben möchte. Also noch einmal, warum haben Sie diese Menschen getötet?“

Meine Arme werden immer schwerer. Ich halte nicht mehr lange durch. Ich muss nun endlich die Mission beenden. Ich strecke die Hände nach vorn.

„Wollen Sie mich nun verhaften oder sind Sie nur hier, um zu reden?“

Ich kann ihr ansehen, dass sie damit nicht gerechnet hat. Für sie bin ich ein Monster, ein wildes Tier, dass sie nun endlich in die Enge getrieben hat. Sie hat sich auf einen Kampf vorbereitet, vielleicht sogar einen Kampf auf Leben und Tod. Ich muss sie leider enttäuschen, es wird keinen Kampf geben. Ich bin viel zu schwach, um diesen letzten Kampf zu schlagen, und ich will es auch nicht. Meine Reise endet hier.

„Die Hände nach oben!“

Ich gehorche, sie greift nach ihren Handschellen. Die Waffe immer noch auf meine Brust gerichtet, kommt sie auf mich zu. Noch drei Schritte, mit letzter Kraft spanne ich meine Muskeln an. Noch zwei Schritte, ich sinke auf die Knie. Noch einen Schritt, sie lässt die Waffe sinken. Jetzt! Meine Hand schnellt nach vorne, reißt die unteren Knöpfe ihrer Bluse ab und legt sich wie ein sanfter Schlag auf ihren Bauch. Nur einen Bruchteil einer Sekunde, dann spüre ich den Schmerz am Kopf. Ein kräftiger Schlag lässt mich zu Seite kippen. Dann ist sie über mir, reißt mir die Hände auf den Rücken und der kalte Stahl schnappt endlich zu. Ich spüre ein warmes Rinnsal und schmecke Blut. Das hat gesessen, Kopfschmerzen machen sich breit, ich kämpfe nicht gegen sie an. Sollen sie mich auf den letzten Metern dieser Reise begleiten. Ich schließe meine Augen, sammle Kraft. Sie reißt mich wieder auf die Knie. Ich öffne die Augen, ich sehe den grauen Himmel über mir.

„Sie haben mich gefragt, warum alle diese Menschen sterben musste. Sie werden es bald selbst herausfinden.“ Sie will etwas sagen, aber ich lasse sie nicht zu Wort kommen.

„Kenneth.“

„Wie bitte?“

„Kenneth, wenn Sie noch einen Namen für ihren ungeborenen Sohn brauchen. Mein Großvater hieß Kenneth. Er war ein guter Mann, er hat mir alles beigebracht, was ich brauchte, um in dieser Welt zu überleben.“ Sie sagt etwas, aber ich kann sie schon nicht mehr hören, ich habe es geschafft. Großvater ich habe es geschafft. Mein letzter Blick gilt meiner Korona, sie schwindet. Ich schließe die Augen. Großvater ich komme.